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Olympia 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen |
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Sieben gute Gründe für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 in München
und Garmisch-Partenkirchen
Die Bewerbung von München und Garmisch-Partenkirchen für Olympia 2018 sorgt derzeit für viel Diskussionsstoff und erhitzte Gemüter. Wir möchten Ihnen zeigen, dass es einige gute Argumente gibt, die für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen sprechen. Informieren
Sie sich hier, damit Sie sich selbst ein Bild machen können:
1. Olympia 2018 leistet einen Beitrag zur Völkerverständigung
Olympische und Paralympische Spiele sind herausragende Sportgroßereignisse, die weltweit von Milliarden von Zuschauern verfolgt werden. Mit seinen spannenden und fairen Wettkämpfen würde Olympia 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen die Begegnung von Menschen, Sportlern und Zuschauern aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Kulturen ermöglichen. Dies dient bei aller sportlichen Rivalität der Völkerverständigung.
Der olympische und paralympische Gedanke ist es, durch Sport einen Beitrag zu einer friedlicheren und besseren Welt zu leisten und Werte wie gegenseitiges Verständnis, Respekt und Toleranz im Umgang miteinander, Freundschaft, Solidarität und Fair Play zu pflegen. Die Bewerbung für Olympia 2018 bietet nicht nur die Möglichkeit, den deutschen Sport auf internationaler Bühne zu präsentieren und die Sportentwicklung zu fördern; die Austragung in München und Garmisch-Partenkirchen trägt auch das Bild eines weltoffenen, modernen Deutschlands in die Welt, wie es auch schon bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gelungen ist.
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2. Das Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept von Olympia 2018 besitzt Vorbildcharakter für alle folgenden Sportgroßereignisse
Das Bewerbungskonzept von Olympia 2018 in München und Garmisch-Partenkirchen zeichnet sich vor allem durch ein ehrgeiziges Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept aus. Nachhaltig ist vor allem, dass die meisten Sportstätten bereits vorhanden sind. Lediglich die Eissporthalle wird durch eine neue ersetzt, zusätzlich müssen in München nur eine große Multifunktionshalle (die außerdem dringend für den Leistungssport in München gebraucht wird) und eine temporäre Halle für den Eisschnelllauf errichtet werden. In Garmisch-Partenkirchen sind durch die Ausrichtung der Ski-WM fast alle Pisten bereits vorhanden. Die Rodungen des Bergwaldes dafür sehen wir kritisch, jedoch sind sie nicht der Olympiabewerbung anzulasten. Es wird nur eine kleine neue Rodung von weniger als 1 ha am Gudiberg geben. Für Olympia 2018 muss eine neue kleine Sprungschanze gebaut werden, die große wurde erst vor kurzem eröffnet. Biathlon- und Langlaufwettkampfstätten werden temporär und naturverträglich errichtet, nach gegenwärtigem Planungsstand in der Nähe von Ohlstadt.
Begleitet wird die Bewerbung für Olympia 2018 von 18 ehrgeizigen Umweltleitprojekten, die fester und verbindlicher Bestandteil des Bid-Books sein werden. Hier einige Beispiele:
- Bau der Olympischen Dörfer im Plusenergiestandard
- Kompensation aller CO2 Emissionen ( auch der An- und Abreise, die bis zu 90 % der Emissionen ausmacht) durch Klimaschutzprojekte
- Fördermittel für hochenergetische Sanierung von 2018 Hotels
- ausschließliche Verwendung von ökologischen Baumaterialien
- 100% der Nahrungsmittel in Sportlerkantinen und an den Sportstätten aus regionaler Herkunft, 50 % davon ökologisch
- Projekt „Nachhaltiges Garmisch-Partenkirchen“ (dieses Alternativprojekt zum leider gescheiterten Biosphärenreservat wird erst Ende Juli öffentlich vorgestellt und dann hier genauer erläutert)
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3. Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur dank Olympia 2018
Lange wurde er schon gefordert: der Ausbau der Bahnstrecke von München nach Garmisch-Partenkirchen. Mit der Ausrichtung von Olympia 2018 könnte er Wirklichkeit werden. Geplant ist, durch den teilweisen zweigleisigen Ausbau und die Verbesserung der Engstellen, die Taktzeiten der Zugverbindungen von 1x pro Stunde in jede Richtung auf 4x pro Stunde zu erhöhen. Diese Optimierung soll auch nach den Spielen bei entsprechender Nachfrage beibehalten werden.
Auch der Bau des Kramertunnels und die Umfahrung von Oberau werden seit langem vor Ort gefordert. Selbst der Bund Naturschutz spricht sich für den Kramertunnel an sich aus, wenn auch mit einer anderen Trassenführung. Auch der Wanktunnel wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern von Garmisch-Partenkirchen seit langem gewünscht und vom Bund Naturschutz bisher nicht abgelehnt. Und warum? Natürlich weil die Menschen vor Ort endlich entlastet werden wollen vom Freizeitverkehr auch vieler Münchnerinnen und Münchner.
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4. Olympia 2018 führt zur Verbesserung der Wohnungssituation in München
Wohnraum ist in München rar und teuer. Die Stadt versucht der ständigen Teuerung seit Jahren mit Wohnungsbauprogrammen zu begegnen. Jedes Jahr werden im Rahmen dieser Programme ca. 1600 -1800 geförderte Wohnungen fertiggestellt. Hinzu kommen weitere freifinanzierte 2000 – 4000 Wohnungen pro Jahr. Doch angesichts des weiteren Zuzugs, des Rückgangs von Sozialwohnungen, die aus der Bindung fallen, und des erhöhten Wohnflächenbedarfs pro Person in der „Singlestadt“ München, reicht diese Neubaurate nicht aus.
Deshalb wäre es ein Glücksfall für den Münchner Wohnungsmarkt, wenn im Zuge von Olympia 2018 auf dem Gelände der Bundeswehrverwaltung am Olympiapark das Olympische Dorf mit einer Wohnfläche von 95.000 qm entstehen würde. Diese Fläche erhält die Stadt nur für das Olympische Dorf. Sollten die Spiele nicht kommen, wird die Bundeswehrverwaltung das Gelände nicht freigeben.
Das Olympische Dorf soll im Plusenergiestandard entstehen. Es wäre ein tolles Vorzeigeprojekt und würde neue Standards für den Wohnungsbau in Großsiedlungen nicht nur in München setzen. Gleichzeitig wäre es ein großer Beitrag zur Bekämpfung des Wohnungsproblems in München, denn ein großer Teil der Wohnungen wären geförderte Wohnungen, wie das im Münchner Wohnungsbau üblich ist. |
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5. Olympia 2018 verbessert die Sportinfrastruktur
Deutsche Sportanlagen sind häufig in schlechtem baulichen und energetischen Zustand. Den Vereinen fehlt häufig das Geld für die Sanierung, und in Zeiten der Finanzkrise können auch die Kommunen oft nicht einspringen. Doch diese Sportstätten bilden das Fundament des Breitensports und es ist daher unumgänglich, sie zu sanieren. Olympia 2018 macht das jetzt als Lei tprojekt für viele Sportstätten in ganz Deutschland möglich - und das nach höchsten energetischen Standards. Ein großer Beitrag für den Sport für jedermann und für das Klima!
Dank Olympia 2018 wird München zwei neue Sporthallen bekommen. Die alte Eissporthalle wird durch eine größere, besser nutzbare Halle ersetzt. Darüber hinaus wird eine Mehrzweckhalle gebaut, für die in München schon seit längerem Bedarf besteht – z.B. für Basketball- und Handballspiele der höheren Spielklassen. Mit dem Umweltleitprojekt „100 Sportvereine reduzieren 2018 t CO2“ werden Sportvereine direkt in die Strategie des Umweltkonzepts für München 2018 eingebunden. |
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6. Olympia 2018 fördert die Entwicklung und den Stellenwert von Sport in ganz Deutschland
Gerade in unserer immer bewegungsärmeren Gesellschaft kommt Bewegung in Form von Sport eine immer größere Bedeutung zu. Das gilt sowohl für die Gesundheit als auch für die anderen Fähigkeiten, die man im Sport erlernt wie vor allem Teamgeist, Verantwortung, Leistungswillen.
Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die normale motorische Grundfertigkeiten nicht mehr beherrschen oder übergewichtig sind, nimmt stetig zu. Hier müssen wir mit mehr attraktiven Sportangeboten entgegensteuern. Gerade Spitzensportereignisse wie Olympia 2018 haben Vorbildcharakter für die Jugend und können es schaffen, zu mehr Bewegung zu motivieren. Die Olympischen Spiele lenken für einige Wochen den Focus auf den Sport. Sie erhöhen den gesellschaftlichen Stellenwert des Sports und damit auch die Bereitschaft für die vielfältigen Investitionen in den Sport. |
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7. Förderung des Behindertensports
Sport kann ein Medium sein, um behinderten Menschen neuen Lebensmut zu geben. Gerade beim Leistungssport können sie zeigen, was alles auch mit Behinderung zu schaffen ist, sie werden für ihre Leistungen gewertet und nicht über ihre Einschränkungen definiert. Mehr noch als bei den olympischen Spielen agieren die paralympischen Sportlerinnen und Sportler als Vorbilder.
Auch bei Olympia 2018 können sie mit ihren öffentlichen Auftritten allen Menschen, die mit ihrer Behinderung nicht oder noch nicht zurecht kommen, zeigen, dass ein erfolgreiches und bereicherndes Leben auch mit Behinderung möglich ist. Es sind wirklich faszinierende Leistungen, die von diesen Athletinnen und Athleten erbracht werden. Die Paralympics sind die Krone des Behindertensports und würden diesem, aber auch dem Breitensport in Deutschland deutlichen Aufwind geben. |
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© OlympiJa 2018 |
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